Noch drücken die zukünftigen Fachkräfte und Akademiker die Schulbank. Wenn Sie über ihren zukünftigen Beruf nachdenken, kommt schnell die Frage auf, ob eine akademische oder handwerkliche Berufsausbildung besser wäre. Wir möchten hier mal genauer die handwerkliche Ausbildung unter die Lupe nehmen. Was heute eine nicht ganz unwichtige Frage ist: Wie zukunftssicher ist die Berufswahl. KI verändert immer mehr das Berufsleben. Hiervon sind Berufe im Bereich der Verwaltung, Finanzwesen, aber auch der eine oder andere Job mit Hochschulabschluss mehr betroffen als das Handwerk. Denn das Bearbeiten von Werkstücken braucht noch echte Hände und handwerkliches Können sowie Erfahrung. Die Automatisierung der industriellen Fertigung ist so weit fortgeschritten, dass es hier nur noch geringe Einsparungspotenziale gibt. Vor allem im Handwerk, wo individuelle Lösungen gebraucht werden, ist die Zukunft sicherer als in anderen Bereichen. Aber auch der finanzielle Aspekt lässt sich nicht so einfach beantworten, wenn Lebensverdienst und Aufstiegsmöglichkeiten mit einkalkuliert werden. Und der praktische Nutzen, wenn man in seinem Leben vieles selber machen kann, ist auch nicht zu unterschätzen. Aber alle Theorie ist im Gegensatz zum Erleben nicht halb so spannend. Daher wollen wir hier mal in das Metallbauerhandwerk beleuchten. Das besticht durch die individuelle Bearbeitung von Metall. Funken sprühen, mit Kraft und Präzision wird das Metall von Fachkräften in Form gebracht. Durch das handwerkliche Können wird Metall lebendig. Beim Metallbauer gibt es verschiedene Ausbildungsrichtungen. Diese sind Konstruktionstechnik, Metallgestaltung, Fahrzeugbau. Die Schlosserei Stütz auf dem Rechberg bietet die Ausbildung zum Metallbauer Konstruktionstechnik an. Hier wird Metall durch schneiden, biegen, schweißen geformt. Die einzelnen Bauteile werden zusammengeführt und beim Kunden montiert. Die Ausbildung von jungen Menschen hat in der Schlosserei Stütz Tradition, dabei ist es der Familie Stütz wichtig, dass die Azubis alles lernen was sie für den Beruf des Metallbauers Fachrichtung Konstruktionstechnik benötigen. Beim Herstellen, Prüfen, Instandsetzen und Montieren steht der Einsatz modernster Technik immer mehr im Vordergrund. Egal, ob es um Treppen, Geländer, Überdachungen, geschweißte Stahlkonstruktionen oder kunstvolle Metall-Arbeiten geht: Zahlreiche technische Innovationen erleichtern mittlerweile die Arbeit und sorgen dafür, dass verstärkt Köpfchen gefragt ist. Darüber hinaus erhalten die Lehrlinge vielseitige Kenntnisse und Erfahrungen aus angrenzenden Gewerken.
„Wir bieten unseren Auszubildenden einen modernen Arbeitsplatz in einem Familienbetrieb. Nicht nur die technische Ausrüstung ist immer auf dem neuesten Stand, mit Robin ist die Nachfolge gesichert.“ So der Seniorchef Hubert Stütz. Robin Stütz der stetig mehr Verantwortung übernimmt, ergänzt: „Was unsere zukünftigen Azubis mitbringen sollten, ist mindestens ein Hauptschulabschluss – wobei uns die praktische Veranlagung wichtiger ist, als gute Schulnoten. Was wir erwarten ist; dass man der Arbeit nicht aus dem Weg geht, sondern mit anpackt“ .

